WORKSHOP für orthogonale Kompetenz im projektorientierten Management

Ist es schon vorgekommen, dass Sie von einem Problem bzw. Ergebnis in einem Projekt überrascht wurden? Das ist der Moment, in dem die meisten sich bewusst werden, dass Sie vorab etwas Nichtwissen. 

Selbst, wenn Sie ein Projekt perfekt nach den Vorgaben eines der bekannten Projektmanagement Standardwerken „PMBOK® Guide“, „PRINCE2“ und „KOMPETENZBASIERTES PROJEKTMANAGEMENT (PM4)“ abgewickelt haben kann trotzdem das „erfolgreiche“ Projekt am Ende vollkommen nutzlos sein. Zum Beispiel:

  • Produktionskapazitäten wurden erfolgreich erhöht, die dann jedoch nicht genutzt werden.
  • Arbeitsabläufe wurden erfolgreich digitalisiert, die jedoch nicht mehr gebraucht werden.
  • Ein neues Produkt wurde erfolgreich entwickelt, das jedoch nicht verkauft wird.

Beim Projektmanagement geht es um das richtige Planen und richtige Handeln; beim projektorientierten Management geht es um den nachhaltigen Erfolg. Da der nachhaltige Erfolg erst in der Zukunft zu erkennen ist, bedarf es beim projektorientierten Management orthogonaler Kompetenz. 

Was ist orthogonale Kompetenz?

Orthogonale Kompetenz ist die Fähigkeit, das eigene Nichtwissen bei bekannter Absicht erfolgreich zu nutzen. Das heißt orthogonal (rechtwinklig) zu Ihrer Absicht entscheidet die Evolution, was funktioniert. 

Eine Absicht
orthogonal = rechtwinklig
Nichtwissen als Ressource
=> Entscheiden lassen was funktioniert.

Mit orthogonaler Kompetenz im projektorientierten Management eröffnen Sie sich immense Skalierungseffekte, da Sie nicht auf langwierige interne Entscheidungsprozesse angewiesen sind, sondern Sie delegieren bewusst Entscheidungen an die Schnelle Evolution (Luhmann 1991: 152).

Warum ist orthogonal mehr als agil?

Projektmanagment-agile-orthogonal

Beim klassischen Management als auch beim agilen Projektmanagement wird selbstbezüglich entschieden. Dagegen sind orthogonale Ansätze fremdbezüglich und damit weder an der Reflexions-Qualität noch an die Reflexions-Kapazität gebunden.

Matrix der Kontrolle

Im Workshop tauchen Sie in die drei Arten der Kontrolle in jeder Management-Ebene ein. Damit wird diese Matrix für Sie zur erlebten Erfahrung und Sie können dann diese Interventions-Arten und Eben selbstständig zur Steigerung von Lebensqualität und beruflichen Erfolg nutzen. In dem folgenden Video wird in die Kontrolle der drei Ordnungen eingeführt.

Workshop Inhalte

  1. Vor- und Nachteile vom klassischen und agilen Projektmanagement
  2. Warum es für einen nachhaltigen Erfolg mehr braucht als richtiges Handeln und richtiges Planen.
  3. Die Nichtwissen-Heuristik: Wie denke ich über etwas nach, was ich nicht weiß bzw. nicht weiß, dass ich es nicht weiß?
  4. Die Matrix aus Kontroll-Arten zu Management-Ebenen erfahren.
  5. Anwendung der orthogonalen Herangehensweise auf den jeweiligen eigenen Berufsalltag des Teilnehmers.

Persönliche Umsetzungsbegleitung

Erst im Handeln kann orthogonale Kompetenz gezeigt und verfeinert werden. Aus diesem Grund werden alle Teilnehmer persönlich einen Monat lang bei der praktischen Umsetzung der gelernten Workshopinhalte begleitet.  

Zielgruppe

Projektorientierte Manager, Portfoliomanager, Programmmanager, Projektmanager

Zum Workshop anmelden

Der Workshop mit maximal sechs Teilnehmern dauert 8 Stunden, inklusive einer Stunde Mittagspause am Stück und einer weiteren verteilten Stunde an kleineren Pausen nach Bedarf.

Vor dem Workshop wird Ihnen ein orthogonales Denkwerkzeug zugeschickt. Nach dem Workshop gibt es eine eins zu eins Umsetzungsbegleitung inklusive eines virtuellen Boards. Die Umsetzungsbegleitung besteht aus mehreren Feedback-Sessions innerhalb eines Monats von bis zu 2 Stunden Gesamtdauer. 

Alles zusammen kostet 840 Euro zzgl. gesetzl. MwSt.

First Come, Frist Served